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Vielfältigkeit und Lebendigkeit

„Das Duo Esther Schöpf (Violine) und Nobert Groh (Klavier, Akkordeon) spielt mit Herz und Feuer Salonmusik, Reißer von Kálmán bis Hans Zander, dazu ein feines Piazzolla-Stück und Schuberts wunderschöne Elegie 'Leise flehen meine Lieder'.“

Süddeutsche Zeitung

 

Esther Schöpf und Norbert Groh sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Dabei teilen sie nicht nur ihr Leben, sondern sind auch gemeinsam auf den Bühnen dieser Welt zu Hause – so auch 2017 beim Internationalen Orgelfestival von Melbourne, Australien. Die wunderbare Linde mit ihrem stabilen Stamm und den zahlreichen Verästelungen vor ihrem Haus am Starnberger See könnte ein Sinnbild sein für ihr vielseitiges musikalisches Interesse und ihr Repertoire: Vom Stamm, also der klassischen Konzertliteratur für Violine und Klavier und großen Orchester-, Chorwerken mit Norbert Groh als Dirigenten und Esther Schöpf als Konzertmeisterin, spannt sich ihre musikalische Begeisterung bis zu Werken der so genannten leichteren Muse: Dazu gehören der archaische Tango oder der tiefgründige Klezmer genauso wie Klassiker aus der Wiener Caféhaus- und Salonmusik.

 

Letztgenannte liegt dem Musikerpaar ganz besonders am Herzen. Gemeinsam reisen sie oft in die Musikmetropole Wien, die einzigartige Atmosphäre in den urigen Kaffeehäusern hat es ihnen angetan. Immer noch ist hier die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts zu spüren, wo sich Künstler tummelten, Maler ihre Motive fanden, Literaten ihre Gedichte schrieben, Musiker sich vom lebhaften Treiben inspirieren ließen. Und das Ergebnis dieser Inspiration geht so wunderschön ins Herz.

Apropos Begeisterung für verschiedene Künste: Esther Schöpf und Norbert Groh suchen immer wieder die Nähe zu Künstlern anderer Sparten und entwickeln mit ihnen Programme, die Musik anders denken und mit Film, Theater, Malerei und Performance verknüpfen. Die große künstlerische Freiheit hierbei führt zu einzigartigen Ergebnissen.

 

Auch bei ihrem eigenen Label „stringendo-music“ produziert das Duo außergewöhnliche CDs mit eindringlichen Inhalten. Exemplarisch genannt seien hier das Album „Begegnungen“ über Telemanns musikalische Tugenden sowie das im Januar 2017 erschienene Hörbuch „Peer Gynt“, entstanden im Rahmen einer Produktion am Schauspielhaus Zürich. 

 

Ebenfalls stehen Komposition und Einspielungen von Hörspielmusiken für den Bayerischen Rundfunk und den Hörbuch-Verlag (u.a. „Die Kinder der Manns“) auf dem Repertoire der vielseitigen Musiker.