der Dirigent
 

„Was die Liebe den Menschen, ist die Musik den Künsten und den Menschen, denn sie ist ja die Liebe wahrlich selbst;

die reinste ätherische Sprache der Leidenschaft, tausendseitig allen Farbenwechsel derselben in allen Gefühlsarten enthaltend und doch nur einmal wahr, doch von tausend verschieden fühlenden Menschen gleichzeitig zu verstehen.“

(Carl Maria von Weber)

  • Messa da Requiem: Dies irae
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  • G. Verdi
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  • Die Schöpfung – Einleitung
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  • J. Haydn
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Große Orchester-, Opern- und Oratorienwerke tiefer erfassen zu können – dieser Wunsch wurde bei Norbert Groh, der bis dahin Klavier studiert hatte, immer größer. Im Alter von 28 Jahren entschied er sich daher zu einem Kapellmeisterstudium bei dem Dirigenten Ulrich Weder am Richard Strauss Konservatorium München. Parallel dazu besuchte er Dirigiermeisterkurse bei Leonard Bernstein, Helmuth Rilling oder Michael Gielen.

 

Gerade die Arbeit als Dirigent und Chorleiter mit musikbegeisterten Laien prägt seine berufliche Tätigkeiten in den letzten Jahren. Die Leidenschaft und Freude der Mitwirkenden kann große Potentiale freisetzen und gibt Norbert Groh immer wieder die Energie, auch komplexe Werke wie Haydns „Schöpfung“ oder Brahms' „Requiem“ einzustudieren und aufzuführen. Dabei entstanden und entstehen oft besondere Konzerte, tiefe musikalische Erlebnisse und großartige Begegnungen

 

Parallel zu seiner Unterrichtstätigkeit war Norbert Groh an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern mit Gastverträgen engagiert: Bei den Städtischen Bühnen Augsburg, beim Staatlichen Gärtnerplatztheater München, bei der Bayerischen Staatsoper München und  Produktionen an freien Theaterbühnen.

 

Mit besonderem Interesse widmet Groh sich immer wieder der Neuen Musik, so unter anderem bei der Münchner Biennale, wo er „Die 4 Jahreszeiten“ von Tobias Kästle dirigierte und den Ensemblepreis der Biennale bekam. Er dirigierte Werke von Helmut Oehrings beim Schleswig-Holstein-Musikfestival und führte mit Studierenden des Richard-Strauss-Konservatoriums München Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire“, Orchesterstücke von Anton Webern, „Drei Groschenmusik“ von Kurt Weill sowie Werke von Isang Yun, Harald Genzmer, Werner Egk oder Darius Milhaud auf.

 

„Perfekt im Zusammenspiel mit Chor, Orchester und mit überaus präsenten Solisten dirigiert Norbert Groh, als hätte er die „Die Schöpfung“ selbst komponiert.“

Münchner Merkur